Curriculum

In der Weiterbildung zum/ zur Systemischen SupervisorIn werden die theoretischen und praktischen Grundlagen systemischer Supervision vermittelt. Sie qualifiziert zur Supervision von Einzelnen, Teams und der supervidierenden Arbeit in Organisationen.
Integriert in die Weiterbildung sind zwei Blockseminare, die der berufsbezogenen Selbsterfahrung dienen und in denen die TeilnehmerInnen dazu angeregt werden, sich im Hinblick auf ihre Profession, selbst zu reflektieren. Ihre Herkunftsfamilie und ihre Realitätskonstruktionen, ihre Normen und Werte hatten Bedeutung für die Berufswahl und bestimmen ihr Handeln. Die Auseinandersetzung damit erhöht die Effizienz im Praxisfeld.
Im Verlauf der Weiterbildung führen die TeilnehmerInnen mindestens fünf Supervisionsprozesse durch. Die Kontrolle findet in der Lehrsupervision statt und ist integraler Bestandteil der Weiterbildung und erfolgt in der Gruppe. Die Arbeitsformen der Weiterbildung sind Theorie- und Wissensvermittlung, Fallanalysen, Rollenspiele und Videoarbeit.

Theorie und Methodik der Systemischen Supervision 250 UE
In diesem Abschnitt geht es um die Vermittlung von theoretischen und praktischen Grundlagen der Systemischen Supervision. Weiterhin werden die verschiedenen supervisorischen Fertigkeiten und Techniken anhand von Literaturarbeit, praktischen Übungen, Rollenspielen und Arbeit mit Videomaterial vermittelt und eingeübt (16 Seminar-Blöcke, ohne Selbstreflexion).
Gesamtumfang Theorie/Methodik (ohne Selbstreflexion und Lehrsupervision): 250 UE

Lehrsupervision 100 UE
Über den gesamten Zeitraum der Weiterbildung findet in regelmäßigen Abständen Lehrsupervision statt. Mindestens zwei Arbeitssitzungen werden (Live, Video, Audio) in der Lehrsupervision vorgestellt.

Selbstreflexion 50 UE
Neben der Lehrsupervision und den Selbsterfahrungsanteilen in den Theorie/Methodik-Seminaren geben 2 Selbstreflexionsblöcke den AusbildungsteilnehmerInnen die Möglichkeit, sich im Hinblick auf ihre Profession selbst zu reflektieren. Sie liegen in der Mitte der Weiterbildung und sind in den curricularen Ablauf integriert.

Peergruppen/Intervision 50 UE
Die Peer-/Intervisionsgruppen arbeiten nach eigener Terminabsprache und Themenwahl. Die Peer-/Intervisionsgruppenarbeit ist zu dokumentieren. Der Gesamtumfang beträgt 50 UE.

Supervisionspraxis 100 UE
Eigenständige Durchführung und Dokumentation von fünf abgeschlossenen Supervisionsprozessen im Gesamtumfang von 100 UE. Dabei sollte ein Prozess mindestens 10 Sitzungen umfassen und maximal einer eine Einzelsupervision sein.

Abschlusscolloquium

Gesamtumfang der Weiterbildung 550 UE