Curriculum

In der Weiterbildung Systemische Supervision und Coaching werden die theoretischen und praktischen Grundlagen von Systemischer Supervision und Systemischem Coaching vermittelt. Sie qualifiziert zur Supervision und zum Coaching von Einzelnen, Teams und der Arbeit in Organisationen.
Integriert in die Weiterbildung sind zwei Blockseminare, die der berufsbezogenen Selbsterfahrung dienen und in denen die TeilnehmerInnen dazu angeregt werden, sich im Hinblick auf ihre Profession, selbst zu reflektieren. Ihre Herkunftsfamilie und ihre Realitätskonstruktionen, ihre Normen und Werte hatten Bedeutung für die Berufswahl und bestimmen ihr Handeln. Die Auseinandersetzung damit erhöht die Effizienz im Praxisfeld.

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

Theorie und Methodik  250 UE
In diesem Abschnitt geht es um die Vermittlung von theoretischen und praktischen Grundlagen der Systemischen Supervision. und des Systemischen Coachings. Weiterhin werden die verschiedenen Fertigkeiten und Techniken anhand von Literaturarbeit, praktischen Übungen, Rollenspielen und Arbeit mit Videomaterial vermittelt und eingeübt (16 Seminar-Blöcke, ohne Selbstreflexion).

Lehrsupervision/Lehrcoaching 100 UE
Über den gesamten Zeitraum der Weiterbildung findet in regelmäßigen Abständen Lehrsupervision/Lehrcoaching statt.
Sie begleiten die Praxis und unterstützen die TeilnehmerInnen, als SupervisorInnen/Coaches auf den Markt zu kommen. Hier können die TeilnehnerInnen insbesondere ihre fachliche Identität ausbilden. Das Lehrprinzip ist lernen am Modell, indem der Lernprozess reflektiert wird.

Selbstreflexion 50 UE
Neben Lehrsupervision/-coaching und den Selbsterfahrungsanteilen in den Theorie/Methodik-Seminaren geben 2 Selbstreflexionsblöcke den WeiterbildungsteilnehmerInnen die Möglichkeit, sich im Hinblick auf ihre Profession selbst zu reflektieren. Sie liegen in der Mitte der Weiterbildung und sind in den curricularen Ablauf integriert.

Supervisionspraxis/ Coachingpraxis 100 UE
Die eigene Supervisions- und Coachingtätigkeit ist der zentrale Lern- und Erfahrungsschwerpunkt während der Weiterbildung. Die gesamten Lerneinheiten der Weiterbildung zielen darauf, die TeilnehmerInnen für ihre Praxis zu stärken und nach und nach ein genaueres, tieferes Wissen darüber zu erlangen, was sie tun, wie sie ihre Prozesse steuern, um so den von ihren Kunden erwünschten Veränderungsprozess nachhaltiger zu lenken und zu begleiten.

Peergruppen/Intervision 50 UE
Am Beginn der Aufbauweiterbildung werden Peer- / Intervisionsgruppen gebildet, die in der Regel über die Dauer der Aufbauweiterbildung weitestgehend konstant eigenverantwortlich zusammenarbeiten. Diese Intervisionsgruppen vertiefen eigenständig die Seminarinhalte und bereiten anstehende Seminarthemen vor (Literaturarbeit, etc.) vor. Sie arbeiten nach dem Prinzip der kollegialen Beratung, d.h. in Eigenverantwortung der TeilnehmerInnen.

Abschlusscolloquium:
Die TeilnehmerInnen reflektieren ihre in der Weiterbildung gemachten Erfahrungen im Abschlusscolloquium. Jede/r Teilnehmer/in bereitet ein Kurzreferat über ein relevantes systemisches Thema eigener Wahl (und einem Handout) vor. Sie bekommen in der anschließenden Diskussion ein ressourcenorientiertes, kritisches Feedback von den TeilnehmerInnen und von der Kursleitung.

Gesamtumfang der Weiterbildung 550 UE