Curriculum

 

1 Unterrichtseinheit (UE) = 45 min.

1800 Stunden

Praktische Tätigkeit

600 UE

Theoretische Ausbildung

150 UE

Selbsterfahrung

600 Stunden

Praktische Ausbildung

100 UE

Gruppensupervision

50 UE

Einzelsupervision

910 Stunden

 

„freie Spitze“
Vor- und Nachbereitung, Arbeit in der Peer-Gruppe, Literaturstudium, Dokumentation, Verfassen von 6 schriftlichen Falldarstellungen etc.

4.200 Stunden

insgesamt / Gesamtdauer 36 Monate

Praktische Tätigkeit
Während der Praktischen Tätigkeit sollen AusbildungsteilnehmerInnen erste praktische Erfahrungen an Einrichtungen der psychiatrischen, psychotherapeutischen oder psychosomatischen Versorgung sammeln. Sie findet an anerkannten Kooperationseinrichtungen des Instituts statt.
Die Praktische Tätigkeit ist Teil der Grundlagenausbildung somit nicht an das Vertiefungsverfahren (Systemische Therapie) gebunden.
Die AusbildungsteilnehmerInnen sind an den Einrichtungen jeweils über einen längeren Zeitraum an der Diagnostik und Behandlung der Patienten beteiligt. Dabei erwerben sie Kenntnisse und Erfahrungen über die akute, abklingende und chronifizierte Symptomatik unterschiedlicher psychiatrischer Erkrankungen.

Theoretische Ausbildung
Die theoretische Ausbildung findet in Form von Blockseminaren statt. Sie vermittelt Grundkenntnisse für die psychotherapeutische Tätigkeit und Spezialkenntnisse im Vertiefungsverfahren Systemische Therapie. Anamnese- und Fallseminare sind ebenfalls Teil der theoretischen Ausbildung. Hier finden Sie eine Übersicht der Seminarinhalte.

Selbsterfahrung
Die Selbsterfahrung richtet sich am Vertiefungsverfahren systemische Therapie aus und wird in Form von Gruppenselbsterfahrung angeboten. Sie beinhaltet die Arbeit an der Herkunftsfamilie der TeilnehmerInnen, biografische Auseinandersetzung unter Berücksichtigung der aktuellen Lebenssituation mit dem Ziel der Integration abgelehnter bzw. nicht integrierter Persönlichkeitsanteile.
Die Selbsterfahrung findet in vier Blockseminaren in einer Fortbildungsstätte außerhalb Berlins statt und begleitet den gesamten Ausbildungszeitraum. Die Kosten für Unterbringung und Verpflegung werden entsprechend den aktuellen Preisen direkt mit dem Seminarhaus abgerechnet.

Praktische Ausbildung
Die praktische Ausbildung dient dem Erwerb und der Vertiefung von Kenntnissen und praktischen Kompetenzen bei der Behandlung von PatientInnen mit psychischen Störungen mit Krankheitswert. Die therapeutische Arbeit mit den PatientInnen findet im Vertiefungsverfahren statt und wird regelmäßig supervidiert.
Teil der praktischen Ausbildung ist auch das Verfassen von mindestens sechs schriftlichen Falldarstellungen über die eigenen Patientenbehandlungen. Die Falldarstellungen sollten die wissenschaftlichen Erkenntnisse berücksichtigen, die Diagnostik, Indikationsstellung und eine Evaluation der Therapieergebnisse mit einschließen, ein ätiologisch orientiertes Krankheitsverständnis nachweisen sowie den Behandlungsverlauf und die Behandlungstechnik in Verbindung mit der Theorie darstellen.

Supervision
Die Supervision umfasst mindestens 150 Stunden, von denen mindestens 50 Stunden als Einzelsupervision stattfinden. Die Gruppensupervision findet in Kleingruppen mit je maximal 4 TeilnehmerInnen statt.
Die Supervisionsstunden sind bei mindestens drei verschiedenen SupervisorInnen abzuleisten und auf die Behandlungsstunden regelmäßig zu verteilen. Sie erfolgt durch SupervisorInnen, die vom ISTB anerkannt sind.