Seminar Traumatherapie mit Alexander Korittko am 08.-09. März 2018

Wenn die Wunde verheilt ist, schmerzt die Narbe - Trauma, Traumadynamik und Traumagenesung

In der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen kommen Fachkräfte nicht selten mit den Auswirkungen psychischer Traumatisierungen in Berührung.
Weiterentwicklungen in Dokumentation und Forschung, Berücksichtigung in der Gesetzgebung sowie mediale Verbreitung fördern die Sensibilisierung für die Problematik. Das Thematisieren traumatischer Lebensereignisse stellt eine besondere Anforderung an Fachkräfte dar.

Das Seminar „Wenn die Wunde verheilt ist, schmerzt die Narbe - Trauma, Traumadynamik und Traumagenesung“ vermittelt zunächst theoretisches Hintergrundwissen, um den Traumabegriff richtig einordnen zu können und Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Belastungs- bzw. Anpassungsreaktionen zu erkennen.
Neben dem Basiswissen zur Traumadynamik werden spezielle traumatherapeutische Interventionsmöglichkeiten vermittelt und eingeübt.

Das Seminar gliedert sich in vier Abschnitte:
1. Trauma-Basics: neurobiologische und bindungstheoretische Grundlagen der Traumadynamik
2. Interventionen: Stabilisierung / Exposition
3. Trauma-Arbeit mit familiären und sozialen Netzwerken
4. Die Trauma-Erzählgeschichte: Trauma-Arbeit mit kleinen Kindern

Der Referent
Alexander Korittko ist Paar- und Familientherapeut, Systemischer Lehrtherapeut und Lehrsupervisor (DGSF). Er ist Mitbegründer des Zentrums für Psychotraumatologie und traumazentrierte Psychotherapie Niedersachsen (zptn).
Er hat langjährige Erfahrung in der Familienberatung und zahlreiche Publikationen zu den Themenfeldern Jugend, Familie und Psychotraumatologie veröffentlicht.

Termin
08. - 09. März 2018
2 Tage / 16 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten (UE).
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